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Aktuelle Pressemeldungen

9/26/22

thyssenkrupp Uhde gewinnt Auftrag für emissionsreduzierte Koksofenbatterie in Japan

  • Erste Installation der umweltschonenden EnviBAT®-Technologie in Japan

  • Ersatz einer vorhandenen Batterie

thyssenkrupp Uhde hat von Nippon Coke & Engineering Co. (NCE) den Auftrag zum Bau und zur Lieferung einer neuen emissionsarmen Koksofenbatterie mit Schüttbetrieb in Japan erhalten. Die neue Batterie wird im Werk Kitakyushu als Ersatz für die bestehende Batterie 2A installiert. Bei diesem Projekt kommt das von thyssenkrupp Uhde entwickelte EnviBAT®-System zur Reduzierung der Emissionen während des Verkokungsprozesses zum Einsatz.

"Mit dieser hochmodernen, emissionsarmen Anlage leisten NCE und thyssenkrupp Uhde einen wichtigen Beitrag, um die japanische Kokerei-Industrie umweltfreundlicher zu machen", sagt Michael Petzinna, Executive Director der Operating Unit Coke Plant & Inorganic Acids. "Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und sind stolz darauf, unser jahrzehntelanges Anlagenbau- und Prozess-Know-how in das Projekt einbringen zu können." 

Das Projekt ist Teil der Modernisierung der Kokereien von NCE, bei der vier Koksofenbatterien aus den 1970er Jahren stillgelegt und durch neue, hochmoderne und emissionsarme Anlagen ersetzt werden sollen. Der Auftrag im Wert eines zweistelligen Millionenbetrags umfasst die Lieferung von Technologie und Engineering, die Beschaffung der Ausrüstung sowie die Bau- und Inbetriebnahmeüberwachung der neuen Anlage.

"Mit thyssenkrupp haben wir einen zuverlässigen Partner für das EP-Pad-up-Projekt ausgewählt. Das Unternehmen verbindet umfangreiche Erfahrungen im Anlagenbau mit effizienten Technologien, die die höchsten Umweltstandards erfüllen und übertreffen", sagte Hiroaki Matsuoka, Representative Director & President von Nippon Coke & Engineering, bei der Vertragsunterzeichnung.

EnviBAT®-Einzelkammerdruckregelung reduziert Emissionen

Die Einzelkammerdruckregelung EnviBAT® von thyssenkrupp Uhde ist bereits bei mehr als 30 Batterien installiert worden und damit in über 2.100 Koksöfen weltweit im Einsatz. Die kontinuierliche, intelligente Drucküberwachung und -regelung während des gesamten Verkokungsprozesses minimiert Emissionen effektiv. EnviBAT® verhindert, dass zu Beginn des Verkokungsprozesses hohe Gasdrücke in den einzelnen Ofenkammern der Batterien entstehen. Dadurch werden Emissionen durch die Ofenverschlüsse und die Rohgasvorlage nahezu vollständig eliminiert. Weitere effiziente Maßnahmen wie flexible, federbelastete Türsysteme, Steigrohrdeckel mit Wassertauchung und ein CONTROLPRESS™ Verankerungssystem sind ebenfalls dafür ausgelegt, Emissionen aus der Batterie zu vermeiden und einen optimierten Betrieb zu gewährleisten.

Über Nippon Coke & Engineering (NCE):

Nippon Coke & Engineering blickt auf eine mehr als 130-jährige Unternehmensgeschichte zurück und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Stahlindustrie mit hochwertigem Koks zu versorgen. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen zusätzliche Geschäftsbereiche, wie z. B. den Verkauf von Brennstoffen, das Recycling von Rohstoffen, den Verkauf von Maschinen und Anlagen, einschließlich der modernsten Pulver- und Granulatmaschinen der Branche, Immobilien, Logistik, IT-Dienstleistungen und vieles mehr.

www.n-coke.com

Über thyssenkrupp Uhde

thyssenkrupp Uhde vereint einzigartiges technologisches Know-how und jahrzehntelange, weltweite Erfahrung in Planung, Beschaffung, Bau und Service von Chemieanlagen. Wir entwickeln innovative Verfahren und Produkte für eine nachhaltigere Zukunft und tragen so zum langfristigen Erfolg unserer Kunden in nahezu allen Bereichen der chemischen Industrie bei. Unser Portfolio umfasst führende Technologien für die Produktion von Basischemikalien, Düngemitteln und Polymeren sowie komplette Wertschöpfungsketten für grünen Wasserstoff und nachhaltige Chemikalien. https://www.thyssenkrupp-uhde.com/

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8/31/22

thyssenkrupp Uhde baut „Blue Ammonia“-Anlage im Großmaßstab in Katar

  • uhde® Ammoniaktechnologie ermöglicht die weltweit größte Einzelstranganlage von 3.500 t/Tag

  • CO2-Reduzierung im Prozess (CO2-Abscheidung und -Speicherung) erhöht die Nachhaltigkeit

thyssenkrupp Uhde hat einen neuen Großauftrag von ihrem langjährigen Kunden, der QatarEnergy-Tochter Qatar Fertiliser Company (QAFCO), für das Engineering, die Beschaffung und den Bau einer Ammoniakanlage im Großmaßstab erhalten. Die Anlage kann ihre Gesamtproduktion CO2-reduziert betreiben („blaues Ammoniak“). Der Vertrag wurde am 31. August 2022 unterschrieben. Die Anlage soll im ersten Quartal 2026 fertiggestellt werden. Das Projekt wird in einem Konsortium mit Consolidated Contractors Company (CCC) realisiert, einem führenden Bauunternehmen im Nahen Osten. Dank der uhde® Ammoniaktechnologie wird die Einzelstranganlage eine Rekordkapazität von 3.500 metrischen Tonnen Ammoniak pro Tag haben. Damit wird die starke Position von thyssenkrupp Uhde im Mega-Scale-Markt weiter ausgebaut.

Martina Merz, CEO thyssenkrupp AG: „thyssenkrupp pflegt seit langem Geschäftsbeziehungen zu Katar, und wir freuen uns, heute diesen Vertrag zu unterzeichnen. Mit unserer bewährten Technologie- und Innovationskompetenz legen wir gemeinsam mit unseren Kunden den Grundstein für nachhaltige Lösungen.“

Dr. Cord Landsmann, CEO thyssenkrupp Uhde: „Das anhaltende Vertrauen unseres geschätzten Kunden zeigt deutlich, dass wir Lösungen für die gestiegene Nachfrage an sauberem Ammoniak liefern können. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um blaues oder grünes Ammoniak handelt oder dies als Düngemittel oder als Transportmedium für Wasserstoff eingesetzt wird. Mit unserer bewährten uhde® dual pressure-Technologie können wir sauberes Ammoniak in großen Mengen herstellen und sind stolz darauf, QAFCOs Partner in diesem Leuchtturmprojekt zu sein. Wir sind bereit für die grüne Transformation.“

Führende Technologien zur Emissionsminderung entlang der gesamten Wertschöpfungskette

thyssenkrupp Uhde hat mehr als 100 Jahre Erfahrung im Engineering und Bau von Chemieanlagen. Bis heute wurden mehr als 2.500 Anlagen realisiert. Die 130 gebauten Ammoniakanlagen gehören zu den größten Anlagen weltweit und setzen regelmäßig neue Industriestandards, wie die uhde® dual pressure-Technologie für Anlagen. Neben der Düngemittelindustrie zielt thyssenkrupp Uhde mit seinen sauberen Ammoniak-Technologien auch auf den Markt für saubere Energie ab und vervollständigt die Wertschöpfungskette durch das Angebot von Lösungen für die Ammoniakspeicherung und das Ammoniak-Cracking (zur Wasserstoff-Rückgewinnung), die für den Übergang zu sauberer Energie relevant sind.

In der Düngemittelindustrie ist thyssenkrupp Uhde ein Anbieter von Komplettlösungen mit höchsten Standards und führenden Technologien, die den Übergang zu mehr Nachhaltigkeit unterstützen. Technologien mit langsamer Freisetzung wie Urease-Inhibitoren oder umweltfreundliche PLA-Beschichtungen (Polymilchsäure) tragen dazu bei, höchste Emissionsstandards zu erfüllen. Anlagen zur Luftreinigung oder ACT (ammonia convert technology) in der UFT® Wirbelschicht-Granulierung minimieren Staub- und Ammoniakemissionen, und EnviNOx®-Reaktoren in Salpetersäureanlagen ermöglichen eine nahezu vollständige Beseitigung von NOx und N2O-Emissionen. All diese Technologien sind auf die Anforderungen der Kunden zugeschnitten und werden in flexiblen Ausführungsarten angeboten, von der reinen Lizenzierung bis hin zum vollständigen EPC-Auftrag.

Über Qatar Fertiliser Company (QAFCO):

Das 1969 gegründete Unternehmen QAFCO hat sich in den letzten fünf Jahrzehnten kontinuierlich zu einem Düngemittelhersteller von Weltrang entwickelt. QAFCO war das erste Großunternehmen des Landes im petrochemischen Sektor und wurde gegründet, um die Wirtschaft zu diversifizieren und die enormen Gasreserven des Landes zu nutzen. Heute befindet sich QAFCO zu 100 % im Besitz von Industries Qatar (IQ), dem Downstream-Investitionszweig von QatarEnergy.

Über Consolidated Contractors Company (CCC):

Die 1952 gegründete Consolidated Contractors Company ist ein weltweit diversifiziertes Unternehmen, das sich auf Ingenieur- und Bauleistungen spezialisiert hat. CCC hat sich zu einem der führenden internationalen Bauunternehmen mit einem weltweiten Umsatz von über 4 Mrd. US$ entwickelt. CCC beschäftigt über 30.000 Mitarbeitende aus mehr als 60 Ländern und besitzt über 7.400 Anlagen und Geräte. Das Unternehmen ist seit 1989 in Katar tätig und hat es durch Beharrlichkeit, Professionalität und vor allem durch sein Engagement für die Entwicklungsvision von Katar geschafft, große Baurekorde zu brechen und an ikonischen Megaprojekten wie den LNG-Zügen von Qatargas, Pearl GTL, dem Hafen von Ras Laffan, der Khalifa Sports Hall, den Mega-Wasserreservoirs und zuletzt dem North Field East Onshore Project beteiligt zu sein. www.ccc.net

Über thyssenkrupp Uhde:

thyssenkrupp Uhde vereint einzigartiges technologisches Know-how und jahrzehntelange, weltweite Erfahrung in Planung, Beschaffung, Bau und Service von Chemieanlagen. Wir entwickeln innovative Verfahren und Produkte für eine nachhaltigere Zukunft und tragen so zum langfristigen Erfolg unserer Kunden in nahezu allen Bereichen der chemischen Industrie bei. Unser Portfolio umfasst führende Technologien für die Produktion von Basischemikalien, Düngemitteln und Polymeren sowie komplette Wertschöpfungsketten für grünen Wasserstoff und nachhaltige Chemikalien. https://www.thyssenkrupp-uhde.com/

Kontakt:

thyssenkrupp Uhde
Christian Dill
Senior Communications Manager
Tel.: +49 231 547 3334
E-mail: christian.dill@thyssenkrupp.com

 

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4/26/22

BASF und thyssenkrupp Uhde optimieren die STAR-Prozess® Dehydrierungstechnologie und weisen erhebliche Nachhaltigkeitsvorteile nach

  • Patentierter Prozess für die Produktion von Propylen aus Propan bzw. Isobutylen aus Isobutan

  • Senkung der CO2-Emissionen und Betriebskosten durch geringeren Energiebedarf um bis zu 30%

  • Deutlich reduzierte Investitionskosten und erheblich verringerter Rohstoffverbrauch

BASF und thyssenkrupp Uhde haben die STAR-Prozess® Dehydrierungstechnologie deutlich verbessert. Bei diesem eigens von thyssenkrupp entwickelten Prozess wird Propylen aus Propan bzw. Isobutylen aus Isobutan hergestellt. Die Partner haben die Technologie optimiert und den Energieverbrauch gesenkt, sodass CO2-Emissionen und Betriebskosten bis zu 30% reduziert werden können. Zudem werden auf diese Weise auch die Investitionskosten sowie der Rohstoffverbrauch gesenkt. Seit Beginn des gemeinsamen Entwicklungsprogramms im Jahr 2020 konzentriert sich thyssenkrupp Uhde auf die Optimierung und Weiterentwicklung des STAR-Prozess®, während BASF die geplanten Verbesserungen mithilfe eines erweiterten Prüfprogramms validiert hat.

„Die Zusammenarbeit zwischen BASF und thyssenkrupp Uhde in den letzten 18 Monaten seit Ankündigung der gemeinsamen Entwicklungsvereinbarung verlief außergewöhnlich gut und reibungslos“, sagt Guido Daniel, Executive Director Petrochemicals and Polymers bei thyssenkrupp Uhde. „Die Teams beider Partner haben mit ihrer spezifischen Expertise dazu beigetragen, den Dehydrierungsprozess weiter zu verbessern. Die Ergebnisse zeigen, dass wir unsere Ziele im Hinblick auf die Senkung des Energie- und Rohstoffverbrauchs im STAR-Prozess® deutlich übertroffen haben.“

Detlef Ruff, Senior Vice President Process Catalysts bei BASF, sagt: „Wir sind stolz darauf, bei diesem Projekt mitzuwirken und unser einzigartiges Fachwissen als weltweit führender Katalysatorhersteller einzubringen. Dieses gemeinsame Projekt ist ein perfektes Beispiel dafür, wie wir Nachhaltigkeit für unsere Kunden und Partner ermöglichen.“

Über den Unternehmensbereich Catalysts von BASF

Der Unternehmensbereich Catalysts von BASF ist der weltweit führende Anbieter von Umwelt- und Prozesskatalysatoren. Er bietet hervorragende Expertise bei der Entwicklung von Technologien zum Schutz der Luft, zur Produktion von Kraftstoffen und zur effizienten Herstellung einer Vielzahl von Chemikalien, Kunststoffen und anderen Produkten inklusive Batteriematerialien. Mit unserer branchenweit führenden F&E-Plattform, unserem leidenschaftlichen Streben nach Innovationen und unserem umfassenden Wissen über Edel- und Nichtedelmetalle entwickelt der Unternehmensbereich Catalysts von BASF eigene, einzigartige Katalysatoren und Adsorptionsmittel, die unseren Kunden helfen, noch erfolgreicher zu sein. Weitere Informationen über den Unternehmensbereich Catalysts von BASF sind online verfügbar unter www.catalysts.basf.com.

Über BASF

Chemie für eine nachhaltige Zukunft, dafür steht BASF. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Rund 111.000 Mitarbeitende in der BASF-Gruppe tragen zum Erfolg unserer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen Ländern der Welt bei. Unser Portfolio umfasst sechs Segmente: Chemicals, Materials, Industrial Solutions, Surface Technologies, Nutrition & Care und Agricultural Solutions. BASF erzielte 2021 weltweit einen Umsatz von 78,6 Milliarden €. BASF-Aktien werden an der Börse in Frankfurt (BAS) sowie als American Depositary Receipts (BASFY) in den USA gehandelt. Weitere Informationen unter www.basf.com.

Über thyssenkrupp Uhde

thyssenkrupp Uhde vereint einzigartiges technologisches Know-how und jahrzehntelange, weltweite Erfahrung in Planung, Beschaffung, Bau und Service von Chemieanlagen. Wir entwickeln innovative Verfahren und Produkte für eine nachhaltigere Zukunft und tragen so zum langfristigen Erfolg unserer Kunden in nahezu allen Bereichen der chemischen Industrie bei. Unser Portfolio umfasst führende Technologien für die Produktion von Basischemikalien, Düngemitteln und Polymeren sowie komplette Wertschöpfungsketten für grünen Wasserstoff und nachhaltige Chemikalien. www.thyssenkrupp-industrial-solutions.com

Kontakte:

thyssenkrupp Uhde
Christian Dill
Senior Communications Manager
Tel.: +49 231 547 3334
E-Mail: christian.dill@thyssenkrupp.com

BASF
Media Relations
Kerstin Hoffmann
Tel.: +49 621 60-29875
kerstin.hoffmann@basf.com

BASF SE
67056 Ludwigshafen
www.basf.com
presse.kontakt@basf.com

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3/30/22

thyssenkrupp, Holcim und TU Berlin starten Forschungsprojekt zur CO2-Reduktion

  • CO2-Abscheidung (Carbon Capture) mittels eines neuen Aminwäsche-Verfahrens

  • Ziel ist Emissionsreduktion bei bestehenden Zementanlagen

 In der Zementindustrie wird auf vielfältige Weise an der Reduktion von CO2-Emissionen gearbeitet. Der Grund: Auch bei vollständigem Einsatz von erneuerbaren Energien wird bei der Zementherstellung rohstoffbedingt CO2 frei und an die Atmosphäre abgegeben. In einem gemeinsamen Projekt untersuchen die Partner thyssenkrupp Uhde, Holcim und die Technische Universität Berlin daher den Einsatz neuster Aminwäsche-Technologie zur CO2-Abtrennung. Ziel ist es, den CO2-Ausstoß von bestehenden Zementanlagen deutlich zu reduzieren und gleichzeitig das abgetrennte CO2 für weitere Anwendungen nutzbar zu machen. Konkret werden unter anderem neue Stoffaustausch-Apparate entwickelt, die den Wirkungsgrad verbessern sollen und widerstandsfähiger gegen Verunreinigungen sind. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert unter dem Förderkennzeichen 03EE5103A.

Dr. Ralph Kleinschmidt, Head of Technology, Innovation and Sustainability bei thyssenkrupp Uhde: “Die Aminwäsche wird bereits vielfach eingesetzt, um CO2 aus Prozessgasen oder auch Abgasen zu gewinnen. Nun entwickeln wir die Technologie weiter und optimieren sie für die Zementindustrie. Auch weitere Anwendungen wie z.B. bei Müllverbrennungsanlagen sind möglich, um CO2 direkt an der Quelle auffangen zu können.“

Arne Stecher, Leiter Dekarbonisierung Holcim Deutschland: „Carbon Capture wird in der nahen Zukunft eine Notwendigkeit für Zementwerke sein. Daher suchen wir nach der besten Carbon Capture Technologie und testen verschiedene Verfahren. Die CO2-Abscheidung mittels Aminwäsche ist eine vielversprechende Lösung. Ich freue mich, dass wir den Einsatz des innovativen Verfahrens in der Zementindustrie gemeinsam mit unseren Partnern erproben können."

Prof. Dr.-Ing. Jens-Uwe Repke, Leiter des Fachgebiets Dynamik und Betrieb technischer Anlagen an der TU Berlin: „Innovative Abtrennungstechnologie für die Gasbehandlung zu entwickeln und bestehende Trenntechniken immer effizienter, umweltschonender sowie nachhaltiger zu gestalten und diese zur Anwendung zu bringen, ist eine drängende sowie entscheidende Aufgabe und direkter Beitrag zum Klimaschutz. Diese Aufgabe gelingt nur in enger Kooperation zwischen Industrie und Forschungseinrichtungen wie Universitäten.“

Die Leistungsfähigkeit und Effizienz dieser Einrichtungen werden mit realem Abgas im Zementwerk am Standort Beckum getestet. Damit werden die Grundlagen für einen kommerziellen Einsatz gelegt. Außerdem werden verschiedene Verwendungsmöglichkeiten für das gewonnene CO2 betrachtet, beispielsweise Methanol oder nachhaltige Kraftstoffe. Mit diesem Verfahren wollen die Partner einen Beitrag zur Reduktion von Klimagasen insbesondere bei Bestandsanlagen zur Zementherstellung leisten. Diese können dann mit Einrichtungen zur Abtrennung des CO2 aus dem Prozessabgas nachgerüstet werden, ohne weitere Anpassungen am Produktionsprozess.

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E-mail:
christian.dill@thyssenkrupp.com

Holcim (Deutschland) GmbH
René Leja
Referent Corporate Communications
Tel.: +49 40 3 60 02-128
E-Mail: rene.leja@holcim.com

Prof. Dr. Ing. Jens-Uwe Repke
TU Berlin
Fachgebiet Dynamik und Betrieb technischer Anlagen
Tel.: +49 30/314-23893
E-Mail: j.repke@tu-berlin.de 

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3/23/22

thyssenkrupp erhält den Auftrag über eine pharmagerecht gestaltete SFE-Anlage (Supercritical Fluid Extraction) zur Feststoffextraktion

  • Uhde High Pressure Technologies liefert modulare High-End-Anlage

  • Pharmagerechte hygienische Gestaltung und Steuerung

  • Extraktion mit überkritischem CO2 als Extraktionsmittel

thyssenkrupp Uhde High Pressure Technologies hat von einem Unternehmen aus dem Spezialchemikalien-Bereich den Auftrag zur Fertigung und Lieferung einer pharmagerecht gestalteten SFE-Anlage erhalten. Die Lieferung umfasst die vormontierte Anlage, sowie eine Aufstellungs- und Inbetriebnahmeunterstützung vor Ort. Die Anlage dient der Feststoffextraktion zur Herstellung von medizinischen Produkten. Als Lösungsmittel wird überkritisches CO2 verwendet – ein sauberes, nicht-toxisches Verfahren zur Herstellung von hochwertigen Produkten, die frei von Lösungsmittelrückständen sind. Damit ist diese Technologie ideal für Anwendungen mit hohen Anforderungen an die Produktqualität, wie es beispielsweise in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie, aber auch bei der Herstellung von bio-zertifizierten Materialien gegeben ist.

„Angepasst an die individuellen Kundenansprüche wird diese Anlage nicht nur zur Produktion verwendet werden, was vornehmlich die Feststoffextraktion umfasst, sondern auch für Pilotversuche, was in diesem Fall neben der Feststoffextraktion auch die Flüssigextraktion umfasst,“, sagt Volkmar Steinhagen, Produktmanager SCF-Anlagen. „Wir freuen uns, unsere jahrzehntelange Erfahrung in der Fertigung von pharmagerecht gestalteten Anlagen einbringen zu können und so den anspruchsvollen Erfordernissen unseres Kunden gerecht zu werden.“ Die Anlage umfasst Extraktoren zur Feststoffextraktion, eine Kolonne zur Extraktion von Flüssigkeiten, Separatoren, einen Arbeitstank, Wärmetauscher, eine CO2-Pumpe, eine Co-Solvent-Pumpe und eine Feed-Pumpe. Die Fertigung der Hauptkomponenten sowie die Vormontage der Anlage in Modulen wird in Hagen stattfinden. Diese Vormontage ermöglicht einen schnellen Start der Inbetriebnahme nach der Lieferung.

Pharmagerecht gestaltete Anlagen von Uhde High Pressure Technologies erfüllen höchste Ansprüche.

Während für die Herstellung von Extrakten für Lebensmittelanwendungen und chemischen Produkte Standardausrüstungen für die Extraktion unter überkritischen Bedingungen geeignet sind, gelten in der pharmazeutischen Indus-trie höhere Anforderungen an Materialien, Oberflächen, die Vermeidung von Toträumen, Reinigungsfähigkeit,
Prozesskontrolle, Qualifizierung, Dokumentation und weiteres. Uhde High Pressure Technologies hat bewährte technische Lösungen entwickelt, um diesen Anforderungen gerecht zu werden. Dazu gehören beispielsweise hygienegerechte Hochdruck-Formstücke und Armaturen, speziell modifizierte Systeme wie der Klammerschnellverschluss für Hochdruckbehälter und qualitätsorientierte Fertigungsverfahren wie beispielsweise das Orbitalschweißen von Rohren. Das Design, die Fertigung und die Dokumentation der Anlagen erfolgen nach den Empfehlungen der Good
Manufacturing Practice (cGMP) – der guten Herstellungspraxis. Damit können die Anlagen für unterschiedlichste
Prozesse im Pharmabereich eingesetzt werden, beispielsweise für Partikelprozesse, Extraktionen und Reinigungen in Druckbereichen von 300 - 1.000 bar.

Ansprechpartner:
thyssenkrupp Uhde
Christian Dill
Senior Communication Manager
Tel.: +49 231 547 3334
E-Mail:
christian.dill@thyssenkrupp.com  

thyssenkrupp Uhde High Pressure Technologies
Bernhard Druffel
Communications Manager
Tel.: +49 2331 967 233
E-Mail: bernhard.druffel@thyssenkrupp.com

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2/21/22

thyssenkrupp baut drei Polymer-Großanlagen für SASA in der Türkei

  • 4. Auftrag in Folge vom Kunden SASA Polymers

  • Uhde Inventa-Fischers MTR® Prozess reduziert Energieverbrauch

Uhde Inventa-Fischer (UIF), die Polymer-Spezialisten von thyssenkrupp Uhde, wurde von SASA Polyester Sanayi A.Ş mit dem Bau von drei neuen Polymeranlagen in Adana (Türkei) beauftragt. Eine Anlage wird 1,050 metrische Tonnen pro Tag (380,000 t/Jahr) PET (Polyethylen-Terephthalat) für Anwendungen mit niedriger Viskosität produzieren, kombiniert mit einer Co-PET-Anlage für 100 metrische Tonnen pro Tag (36,000 t/Jahr). Die dritte Anlage wird Uhde
Inventa-Fischers patentierte MTR® (Melt-to-Resin)-Technologie einsetzen, um 330,000 t/Jahr Polyester für die Herstellung von PET-Flaschen zu produzieren.

Dr. Mustafa Kemal Öz, General Manager der SASA POLYESTER SANAYI A.Ş.: “Wir freuen uns, unsere neuen Investitionen wieder mit Uhde Inventa-Fischer zu realisieren. SASA will mit ihren hochmodernen World-Scale-Anlagen eine weltweit führende Position in der Polyesterproduktion einnehmen. Wir freuen uns darauf, unsere erfolgreiche Zusammenarbeit mit UIF weiterzuführen, die immer ein guter Partner für unsere Wachstumsstrategie waren.”

Werner Steinauer, CEO Uhde Inventa-Fischer: “Wir sind sehr stolz darauf, dass SASA uns erneut für PET-Anlagen mit neuster Technologie ausgewählt hat, nachdem wir bereits für Linie 1, Linie 2 und Linie 3 beauftragt wurden.” Der Lieferumfang für alle Anlagen umfasst das Basic- und Detail-Engineering, die Lieferung aller notwendigen Komponenten, technische Dienstleistungen zur Anlagenerrichtung sowie die Überwachung des Aufbaus- und der Inbetriebnahme.

MTR® – eine kostengünstige Lösung zur Herstellung von hochwertigem Polyester

Das MTR®-Verfahren macht die Festkörperpolykondensation (SSP) überflüssig, was zu erheblichen Energieeinsparungen führt. Dies reduziert Investitions-, Betriebs- und Wartungskosten, ermöglicht eine höhere Rohstoffausbeute bei höchster Produktqualität. Das MTR®-Verfahren basiert auf der patentierten 2-Reactor-Technologie von Uhde Inventa-Fischer, die mit den patentierten ESPREE®- und DISCAGE®-Reaktoren die gewünschten hohen Schmelzeviskositäten erreicht.

Energieeffiziente, integrierte Anlage für niederviskoses PET

Das Design der Polykondensationsanlage basiert auf derselben patentierten Technologie, die in diesem Fall die Herstellung von hochwertigem Polyesterpolymer von höchster Qualität ermöglicht. Charakteristisch für die Anlage ist, dass die Polymerschmelze direkt aus der Polykondensationsanlage in mehreren nachgeschalteten Linien weiterverarbeitet wird.

Über SASA:

SASA ist einer der führenden Hersteller von PET-Textilfasern, Filamentgarnen und Spezialpolymeren. Am Firmenstandort in Adana, Türkei, arbeiten rund 4.500 Mitarbeiter. SASA betreibt auch eigene F&E-Einrichtungen.

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